05.08.2013 – Drogenpolitik

„Ich möchte mich für eine Veränderung der Drogen- und Suchtpolitik in Deutschland einsetzen. Die deutsche Gesetzgebung setzt seit Bestehen der Bundesrepublik ausschließlich auf das Mittel der Prohibition. Wenig sucht- und gesundheitsgefährdende Stoffe wie zum Beispiel Cannabis bleiben verboten, während gefährlichere Stoffe wie Alkohol und Tabak in der Gesellschaft akzeptiert sind. Auch einige Pharmaprodukte besitzen ein hohes Suchtpotenzial und sind trotzdem gesellschaftlich akzeptiert.

Ich lehne die derzeitige Unterscheidung in illegale und legale Stoffe ab, da diese wissenschaftlich nicht haltbar ist. Vielmehr fordere ich die Bewertung und Handhabung aller psychoaktiven Substanzen anhand ihres Gefahrenpotentials.

Derzeit wird an Gesetzen festgehalten die wenig Jugendschutz beinhalten und die tatsächliche Gefährlichkeit nicht berücksichtigen. Auch sind durch die aktuelle Drogen- und Suchtpolitik die Strafverfolgungsbehörden sowie die Gerichte überlastet. Alleine eine mögliche Legalisierung von Cannabis kann zu einem Abbau dieser Überlastung führen.“