08.07.2013 – Fahrscheinloser ÖPNV

„Ich möchte mich für die Einführung eines fahrscheinlosen ÖPNV im Hochsauerlandkreis einsetzen. Die Einführung soll zunächst auf 12 Monate begrenzt sein und in diesem Zeitraum getestet werden. Das Projekt ist wissenschaftlich zu begleiten. Bei erfolgreicher Durchführung ist der fahrscheinlose ÖPNV fest im Hochsauerlandkreis zu integrieren. Finanziert werden soll er z. B. durch eine zweckgebundene Abgabe. Diese Abgabe kann auch Ausnahmen zulassen, wie z. B. für Minderjährige oder Transferleistungsempfänger.

Der Bund hat ein entsprechendes Projekt mit zu überwachen und zu unterstützen. Auch sind ähnliche Projekte in anderen Kreisen oder Gemeinden der Bundesrepublik wünschenswert.

Ich bin davon überzeugt, dass ein fahrscheinloser ÖPNV, ein Anreiz ist dauerhaft im Hochsauerlandkreis wohnen zu bleiben bzw. hierher zu ziehen. Gerade junge Leute reizt solch ein Angebot sehr. Dieses Projekt wird zu einer verstärkten Nutzung des ÖPNV führen, wodurch vormals schwach frequentierte Strecken wieder sinnvoll bedient werden können. Die belgische Stadt Hasselt zeigt, dass ein fahrscheinloser ÖPNV durchaus realisierbar ist.

Durch ein fahrscheinlosen ÖPNV fallen ebenfalls die Kosten für Fahrkartenverkauf und -kontrolle. Somit werden die Mitarbeiter der in diesem Bereich tätigen Unternehmen zusätzlich entlastet.“