10.06.2013 – Hochwasser

Zunächst einmal möchte ich allen Opfern der Hochwasser-Katastrophe in Mitteleuropa mein Mitgefühl aussprechen. Ich wünsche ihnen nur das Beste. Mein Respekt gilt den zahlreichen Einsatzkräften und freiwilligen Helfern die seit mehreren Tagen gegen die Fluten kämpfen.

Die aktuelle Hochwasser-Katastrophe zeigt meiner Meinung nach wieder einmal das Versagen der Politik. Es ist zu wenig in den Hochwasserschutz investiert worden. Ich wünsche mir, das der Hochwasserschutz auch langfristig ein Thema bei allen Politikern ist.

Ich möchte mich für einen ökologischen und vor allem flächendeckenden Hochwasserschutz in den betroffenen Gebieten einsetzen. Die Lösung des Problems kann nicht sein, nur den eigenen Ort zu schützen und die Unmengen an Wasser einfach nur schneller in den nächsten Ort zu leiten. Das Wasser braucht Platz um sich zu entfalten. Flussauen müssen dort wo es möglich ist, renaturiert werden. Es darf jetzt nicht wieder zu viel Zeit verloren gehen. Planungen müssen so schnell und effektiv wie möglich umgesetzt werden.

Auch Bürgerbeteiligung erachte ich bei solchen Projekten für wichtig. Bürgerinnen und Bürger haben oft gute Ideen und bringen sich konstruktiv ein. Köln ist bezüglich Hochwasserschutz ein gutes Beispiel. Hier hat man zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern bislang effektiven Hochwasserschutz betrieben.

Des Weiteren müssen endlich die Mittel für Feuerwehr, THW, DRK, DLRG und für alle anderen Hilfsorganisationen erhöht werden. Gerade in solchen Katastrophenfällen benötigen die größtenteils ehrenamtlichen Helfer neue technische Gerätschaften, die die Sicherheit der Einsatzkräfte und aller Beteiligten erhöht. Das ehrenamtliche Engagement vieler ist den meisten Politikern heute leider nichts mehr Wert.