26.08.2013 – Wohnraumpolitik

„Es muss endlich wieder mehr bezahlbaren Wohnraum in Deutschland geben. Zur Würde des Menschen gehört auch ein bezahlbarer, würdevoller Wohnraum. Mehr als fünf Millionen Deutsche leben mittlerweile in zu kleinen Wohnungen. Gerade in großen Städten fehlt es an bezahlbarem Wohnraum. Das gilt eben so für Städte mit einer Universität oder Hochschule. Bezahlbaren und vor allem altersgerechten Wohnraum wird in größeren Städten nur noch in größeren Randlagen angeboten. Der Wohnraum im Innenstadtbereich bleibt einer besser verdienenden Zielgruppe vorbehalten.

Ich fordere die dauerhafte Förderung eines gemeinnützigen Wohnungsbaus auf Bundesebene. Gemeinnütziger Wohnungsbau sorgt nicht nur für Wohnraum für die finanziell schlechter gestellten Bürgerinnen und Bürger, wirkt auch allgemein dämpfend auf das aktuell ansteigende Mietzinsniveau.

Außerdem fordere ich, dass bei Neuvermietungen die Miete nicht mehr als 10% über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Des Weiteren soll eine Miete die 20% über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt, als ordnungswidrig gelten. Die Kappungsgrenze bei der Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete soll auf maximal 15% in vier Jahren geändert werden (bisher 20% in drei Jahren).“